Offshore-Photovoltaik-Anlage geht in der Nordsee ans Netz

Das im Februar 2018 gestartete 8,5 Kilowatt-Pilotprojekt wird in Kürze auf 50 Kilowatt erweitert. Das niederländische Konsortium, das hinter der Anlage steht, plant zudem eine weitere Stufe auf 1 Megawatt und schließlich noch ein auf bis zu 100 Megawatt. Die Unternehmensagentur der Niederlande (RVO) hat das Projekt finanziell unterstützt.

Oceans of Energy, ein Spin-off der niederländischen Technischen Universität in Delft, hat die Installation des ersten Abschnitts einer Offshore-Photovoltaik-Anlage abgeschlossen, die sie mit einem lokalen Konsortium in der Nordsee vor der niederländischen Küste entwickelt. Zum Konsortium des im Februar 2018 gestarteten Pilotprojekts gehören auch das Energy Research Center of the Netherlands (ECN), die Netherlands Organization for Applied Scientific (TNO), das Maritime Research Institute Netherlands (MARIN) und Abu Dhabi National Energy Co.

Oceans of Energy teilte nun mit, dass die modulare 8,5 Kilowatt Photovoltaik-Anlage Ende November ihren Betrieb aufgenommen hat. Auch die ersten Stürme habe die Anlage bereits überstanden. Die Photovoltaik-Anlage auf hoher See soll rasch auf 50 Kilowatt erweitert werden, danach folgt eine einjährige Testphase. Anschließend sei geplant, das Projekt auf 1 Megawatt und zu einem späteren Zeitpunkt auf 100 Megawatt zu erweitern. „Wir treten nun in die nächste Phase der Skalierung ein. Wir werden nun die notwendigen Investitionen dafür sammeln“, sagte Oceans of Energy-CEO Allard van Hoeken.

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Quelle: www.pv-magazine.de