Meyer Burger beginnt mit Vorbereitungen der Werksschließung in Freiberg

Das Schweizer Unternehmen beruft eine außerordentliche Generalversammlung ein. Dabei geht es um die Ausgabe neuer Bezugsrechte, um bis zu 250 Millionen Schweizer Franken für den Aufbau der Produktionsstandorte in den USA einzusammeln. In Deutschland dagegen wird zumindest die Modulproduktion in Sachsen Ende April eingestellt.

Für Ende Februar hatte Meyer Burger seine finale Entscheidung über den Fortbestand der Modulproduktion im sächsischen Freiberg angekündigt. Wenig überraschend: Das Schweizer Unternehmen beginnt mit den Vorbereitungen zur Schließung seines Modulwerks in Freiberg. Bislang konnten sich die Regierungskoalition von SPD, Grünen und FDP nicht auf die Aufnahme von Resilienzmaßnahmen im „Solarpaket 1“ einigen. Es kann nun frühestens im März vom Bundestag verabschiedet werden. Damit kommt es zu spät für das Unternehmen, das lange auf schnelle Unterstützung aus der Politik in Form von Resilienzboni und -auktionen gehofft hatte.

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