IRENA: Photovoltaik-Sektor mit 4,3 Millionen Arbeitsplätzen weltweit führend

Insgesamt gibt es nach dem Bericht der Organisation global 12,7 Millionen Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien. 700.00 neue Jobs kamen allein 2021 hinzu. 63 Prozent der Arbeitsplätze im Photovoltaik-Bereich befinden sich in China.

Nur wenige Tage nach der IEA hat auch die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) einen Bericht zur Zahl der Jobs in der Erneuerbaren-Branche veröffentlicht. Demnach sei die Zahl der Arbeitsplätze weltweit im vergangenen Jahr um 700.000 auf 12,7 Millionen gestiegen. Dabei sei die Photovoltaik der schnellst wachsende Sektor unter den Erneuerbaren, hießt es im „Renewable Energy and Jobs: Annual Review 2022“ weiter. Allein auf diesen Sektor entfielen knapp 4,3 Millionen Arbeitsplätze, dahinter folgen Biokraftstoffe und Wasserkraft mit je etwa 2,4 Millionen Jobs. Im Windkraft-Bereich verzeichnete IRENA hingegen nur etwa 1,37 Millionen Arbeitsplätze.

Angesichts der zunehmenden Besorgnis über den Klimawandel, der Erholung von der Corona-Pandemie und der Unterbrechung der Lieferketten wachse das nationale Interesse an der Lokalisierung von Lieferketten und der Schaffung von Arbeitsplätzen im eigenen Land. Starke Binnenmärkte seien der Schlüssel für die Industrialisierung sauberer Energien. Die meisten Arbeitsplätze verzeichnet IRENA in Asien, wo sich fast zwei Drittel befänden und allein in China seien es 42 Prozent der 12,7 Millionen. Auf die EU entfallen etwa zehn Prozent, ebenso auf Brasilien. Dahinter folgen die USA und Indien mit jeweils sieben Prozent.

Im Photovoltaik-Sektor befinden sich 63 Prozent der knapp 4,3 Millionen Arbeitsplätz ein China. Das sind fast 2,7 Millionen Jobs. Platz zwei belegen die USA mit etwa 250.000 Jobs vor Indien. Deutschland kommt mit etwa 50.000 Jobs auf Platz acht weltweit und liegt damit hinter Polen. Die zehn wichtigsten Länder vereinen immerhin 87 Prozent aller Arbeitsplätze im Photovoltaik-Bereich auf sich.

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Quelle: https://www.pv-magazine.de

Energy-Charts: Bereits bis Mitte September mehr Solarstrom produziert als in den Vorjahren

Die vielen Sonnenstunden und der weitere Zubau von Photovoltaik-Anlagen führten dazu, dass nach nicht einmal drei Quartalen bereits die Erzeugungsleistung der Vorjahre überschritten wurde. Bis Mitte September verzeichnete Energy-Charts vom Fraunhofer ISE bereits 50,8 Terawattstunden Solarstrom, die zur öffentlichen Nettostromerzeugung beitrugen.

In den vergangenen Monaten trug Solarstrom wesentlich dazu bei, dass die Preise an den Strombörsen nicht noch weiter durch die Decke schossen als ohnehin schon. Für Juni und Juli vermeldete Energy-Charts vom Fraunhofer ISE jeweils neue Erzeugungsrekorde der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen von jeweils mehr als acht Terawattstunden und im August waren es immerhin noch knapp 7,6 Terawattstunden, die zur öffentlichen Nettostromversorgung beitrugen. Getrieben vom guten Wetter mit vielen Sonnenstunden produzierten die Photovoltaik-Anlagen nach einer jüngsten Auswertung von Energy-Charts bis Mitte September bereits mehr Solarstrom als in den beiden Vorjahren über jeweils zwölf Monate.

Konkret waren es in diesem Jahr bereits 50,8 Terawattstunden, die zur öffentlichen Nettostromerzeugung beitrugen, wie Bruno Burger twitterte. 2020 waren über das gesamte Jahr 50,1 Terawattstunden und im vergangenen Jahr 49,9 Terawattstunden zu verzeichnen gewesen. Der neue Rekord steht jetzt schon fest, dabei bleibt noch ein ganzes Quartal Zeit – zugegebenermaßen nicht unbedingt die ertragstärkste Zeit für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland. Dennoch wird auch in den nächsten drei Monaten noch einiges hinzukommen.

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Wasserstoff wird in der Gebäudeenergieversorgung kaum eine Rolle spielen

Wie viel Wasserstoff wird eigentlich gebraucht? Das es nicht ganz ohne gehen wird, dürfte den meisten klar sein. In einem Verbundprojekt haben sich zahlreiche Forschungsinstitute daran gemacht, gleich 40 Energieszenarien auf ihre Annahmen zum Wasserstoffhochlauf zu untersuchen. Das Ergebnis: weltweit werden bis 2050 etwa 15 Millionen Gigawattstunden Wasserstoff gebraucht.

Eine globale Energiewende ohne Wasserstoff ist nicht denkbar – ab 80 Prozent Treibhausgasminderung im Vergleich zum Jahr 1990 geht es nicht ohne. Trotzdem bleibt der Einsatzort des Brennstoffs weiterhin ein Streitthema. Kosten und Effizienz von Wasserstoff lassen in vielen Sektoren Alternativen attraktiver erscheinen. Im Gebäudesektor zum Beispiel, wird Wasserstoff im Prinzip keinen Einzug halten.

Das ist das Urteil einer Metastudie, die aus Verbundprojekt „HyPat“ entstanden ist. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI untersuchte gemeinsam mit zahlreichen weiteren Instituten wie dem Fraunhofer ISE oder auch der Deutschen Energieagentur (Dena) 40 kürzlich veröffentlichte Studien zu Energiesystemen und Wasserstoffszenarien. Zudem zogen die Studienautoren 300 Minderungsszenarien des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarats (IPCC) heran, um eine Bandbreite des globalen Wasserstoffbedarfs zu bestimmen.

Den Prognosen der Metastudie zufolge werden für ein Szenario, in dem bis 2050 die Treibhausgasminderung bei über 80 Prozent liegt, zwischen 4 und 15 Petawattstunden Wasserstoff und etwaige Syntheseprodukte wie Ammoniak und Methanol benötigt. Eine Petawattstunde entspricht einer Million Gigawattstunden.

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Schweiz: Bewerbungsverfahren für kostenlose Flächen an Autobahnen für Photovoltaik gestartet

350 Lärmschutzwände und 100 Rastplätze sind in 15 Losen von ASTRA zusammengefasst worden. Bis 24. Februar 2023 läuft die Ausschreibung, um sich für die kostenlose Zuteilung einer Fläche zu bewerben, auf der dann eine Photovoltaik-Anlage entstehen soll.

Das Schweizer Bundesamt für Straßen (ASTRA) hatte angekündigt, kostenlos Flächen entlang der Nationalstraßen für Projektierer von Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung zu stellen. Am heutigen Montag startete das Bewerbungsverfahren für die Flächen. Es läuft bis zum 24. Februar. ASTRA hat für die Ausschreibung rund 350 Lärmschutzwände und 100 Rastplätze in 15 Losen zusammengefasst. Interessierte Investoren können sich für die Flächen bewerben und müssen dann innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens eine Photovoltaik-Anlage auf der Fläche planen und realisieren. Nach der Zuteilung eines Loses werde eine Reservationsvereinbarung über drei Jahre geschlossen. In dieser Zeit müsse die Photovoltaik-Anlage fertiggestellt werden.

Das Vorgehen ähnelt ASTRA zufolge der Vergabe von Standorten für Schnellladestationen auf den Rastplätzen im Jahr 2018. Auf der Website des Bundesamts stehen die Bewerbungsunterlagen sowie eine Visualisierung der Flächen zur Verfügung. Für Planung, Finanzierung, Bau, Anschluss und Betrieb der Photovoltaik-Anlagen sind nach den Vorgaben die Dritten verantwortlich, also die Pächter der Flächen. Sie müssen sich um die Vermarktung oder Abnehmer für ihren Solarstrom selbstständig kümmern.

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Schweizer Parlament will Solarpflicht und mehr alpine Photovoltaik-Kraftwerke

Der Ständerat hat die Beratungen zur Gletscher-Initiative für eine Solar-Offensive genutzt. Er beschloss zusätzlich eine Photovoltaik-Pflicht für Neubauten und eine erleichterte Genehmigung für Photovoltaik-Kraftwerke sowie Zuschüsse für Photovoltaik-Anlagen im alpinen Hochland.

Der Ständerat in der Schweiz, der sich auch Vertretern aller Kantone zusammensetzt, hat in dieser Woche einen Gesetzentwurf des Nationalrats zu Klimaschutzzielen bewilligt und gleich noch eine Solar-Offensive gestartet. Die sogenannte Gletscheroffensive hieß das Parlament mit 39 zu 4 Stimmen bei zwei Enthaltungen für gut. Zusätzlich erarbeitete das Parlament eine Vorlage, in der eine Solarpflicht für neue Gebäude und die erleichterte Bewilligung von Photovoltaik-Kraftwerke auf Freiflächen und in den Bergen vorgesehen ist. Die zusätzliche Vorlage entstand auf Antrag von Beat Rieder (Mitte/VS) und damit sollte „das Momentum zu Gunsten von mehr inländischem Winterstrom“ genutzt werden. Das „Gesetz über dringliche Maßnahmen zur kurzfristigen Bereitstellung einer sicheren Stromversorgung im Winter“ wurde dann auch ohne Gegenstimme verabschiedet.

Die Nationalräte sollen es nach dem Willen des Ständerats getrennt vom indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative behandeln, in der laufenden Session bereinigen und für dringlich erklären. „Ohne diese Abspaltung verlieren wir das Momentum für eine kurzfristige Mehrproduktion“, sagte Rieder. Der Plan sehe vor, dass das neue Gesetz nach der Herbstsession in Kraft tritt und bis Ende 2025 gilt. Danach soll es vom Mantelerlass zur Energie- und Stromversorgung abgelöst werden, den das Parlament zurzeit berät, wie es vom Ständerat weiter hieß.

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Siemens nimmt 8,75-Megawatt-Elektrolyseur in Oberfranken in Betrieb

Die PEM-Anlage in Wunsiedel kann bis zu 1.350 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Der Energieträger soll vor allem in Industrie- und Gewerbebetrieben der Region eingesetzt werden.

Siemens hat jetzt im oberfränkischen Wunsiedel einen der deutschlandweit größten Elektrolyseure in Betrieb genommen. In der PEM-Anlage mit 8,75 Megawatt Leistung soll ausschließlich Solar- und Windstrom eingesetzt werden. Woher der Ökostrom kommt, teilte Siemens nicht mit. Betreiber der Anlage ist die eigens gegründete Gesellschaft WUN H2, an der Siemens Financial Services sowie die Firma Rießner Gase aus dem nahen Lichtenfels mit je 45 Prozent sowie die Stadtwerke Wunsiedel mit zehn Prozent beteiligt sind. WUN H2 erwägt derzeit, die Anlage auf 17,5 Megawatt auszubauen.

Der eingesetzte „Silyzer 300“-Elektrolyseur von Siemens basiert auf der Protonenaustauschmembran-Technologie (PEM), die mit einem sauren Milieu arbeitet. Sie kommt gut mit Lastwechseln zurecht. Daher eignen sich Elektrolyseure dieser Art gut, um sie direkt mit Erneuerbare-Energien-Anlagen zu koppeln. Auch zeichnen sie sich durch eine sehr kompakte Bauweise aus. Allerdings müssen die Hersteller wegen der sauren, aggressiven Umgebung kostspielige Edelmetalle wie Platin oder Iridium als Katalysatoren verwenden.

Bis zu 1.350 Tonnen grünen Wasserstoff kann die Anlage jährlich erzeugen. Abnehmer ist die regionale Wirtschaft – von der Glas- und Keramikindustrie über Transportunternehmen und Automobilzulieferbetrieben bis zu einem benachbarten Sägewerk. Der Wasserstoff wird mit LKW-Trailern an die Endkunden vornehmlich im Umkreis von rund 150-200 Kilometern (Nordbayern, Thüringen, südliches Sachsen und Westböhmen) verteilt.

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BDEW-Umfrage: Fast alle Elektroauto-Fahrer würden sich wieder für den Strom-Antrieb entscheiden

Hauptgründe für den Kauf eines Elektroautos sind das Fahrvergnügen und Umweltaspekte, zeigt die Umfrage unter 1.300 E-Auto-Fahrern. Kaum ein Teilnehmer sorgt sich noch um die Reichweite.

Fast drei Viertel der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) unter Elektroauto-Fahrern haben sich vor der Entscheidung für den Strom-Antrieb Sorgen um die Reichweite gemacht. Jetzt, mit durchschnittlich drei Jahren Erfahrung, haben die E-Auto-Fahrer volles Vertrauen in die Elektromobilität: Lediglich ein Prozent hat hier noch Bedenken. Insgesamt 1.300 Personen mit Elektroauto haben an der nach BDEW-Angaben repräsentativen Umfrage teilgenommen.

Insgesamt sind die Befragten sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für ein E-Auto: 98 Prozent würden „auf jeden Fall“ wieder ein Elektroauto kaufen. Als Hauptgründe für den Kauf wurden das Fahrerlebnis (81 Prozent), Umweltgründe (80 Prozent), Kostenaspekte (78 Prozent) und die innovative Technik (77 Prozent) genannt.

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sehen die Teilnehmer Fortschritte: Drei Viertel sagen, dass sich das Laden an öffentlich zugänglichen Ladestationen zuletzt spürbar verbessert hat. Nichts desto trotz wünschen sie sich mehr Ladesäulen. Auch bei den Lade-Apps und den Ladestandorten sehen sie noch Optimierungsbedarf.

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Photovoltaik-Lieferkettenchaos – na und?

Seit 1992 bin ich als Solarunternehmer tätig. In dieser Zeit hat das phänomenale Wachstum der Solarbranche uns immer wieder diverse Probleme beschert. Und so verschiedene Formen von temporärem Chaos ausgelöst. Ein Kollege von Solon meinte einmal: „Was ist der größte Feind der Solarindustrie? Das Chaos.“

Nun also wieder tägliche Meldungen von fehlenden Bauteilen oder verzögerten Lieferungen bei Photovoltaik-Anlagen, an andere verkaufte Bestellungen, fehlendes Personal, steigende Preise und so weiter. Haarsträubendes aus allen Ecken. Und mal wieder zweifeln Dritte daran das die Solarbranche ihre Ausbauziele erfüllen kann. So wie sie es schon 30 Jahre tun und immer falsch lagen.

Denn passiert gerade? Die Photovoltaik-Branche wächst in allen Belangen kräftig. Überall wird investiert, werden neue Leute eingestellt. Handwerksfirmen geben ihre bisherigen Tätigkeiten ganz oder teilweise auf und konzentrieren sich auf Solarenergie. Weltweit werden Produktionskapazitäten massiv ausgebaut. Und wie in mindestens drei weiteren Perioden der vergangenen 30 Jahre geht es bei diesem massiven Wachstum eben nicht ohne Schmerzen ab.

Schon kurz nach unserem Start 1993 bekamen wir bei einem globalen Solarmarkt von gerade einmal 14 Megawatt und einem Anlagenpreis von 27.000 D-Mark pro Kilowatt in Deutschland natürlich nicht sofort die für eine 3 Kilowatt große Dachanlagegewünschten Solarmodule oder gar Wechselrichter. 1994 ein ähnliches Bild – dann war das 1000-Dächer-Programm zu Ende und es gab wieder genug Ware – vor allem aber hatte die Branche in über 2500 Installationen gezeigt, dass Solarstrom netzgekoppelt funktioniert.

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PIK: „Versorgung mit grünem Wasserstoff kurzfristig knapp und langfristig unsicher“

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat sich mit dem notwendigen Markthochlauf von grünem Wasserstoff befasst. Die globale Elektrolysekapazität müsse bis 2050 um den Faktor 6000 bis 8000 steigen.

Die geplanten Investitionen und Anstrengungen den Markthochlauf von grünem Wasserstoff anzutreiben, werden nicht dazu reichen den Treibstoff eine gewichtige Rolle in der Energiewirtschaft zu verleihen. Bis 2030 liegt der Anteil von Wasserstoff und Folgeprodukten wie Methanol am Endenergieverbrauch bei unter einem Prozent. Somit bleibt die Versorgungslage mit grünem Wasserstoff kurzfristig knapp und langfristig unsicher.

Das geht aus einer Studie des Potsdamer-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hervor, die Anfang September im renommierten Fachblatt ‚Nature Energy‘ erschien. Mit dem Ausbau von Windkraft und Photovoltaik hat man zwar bereits erhebliche Erfahrungen gesammelt, wie sich durch öffentliche Investitionen Innovations- und Skaleneffekte beschleunigen lassen, doch der benötigte Markthochlauf von Elektrolyseuren stelle den Ausbau der Erneuerbaren in den Schatten.

„Ein großer Teil der Debatte und Forschung über Wasserstoff drehte sich um nachfragebezogene Fragen nach geeigneten Anwendungen, Märkten und Sektoren“, sagt der leitende Studienautor Adrian Odenweller vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Aber bisher hat noch keine Studie mit Blick auf das Angebot von Wasserstoff den Engpass möglicher Ausbaupfade für die Elektrolyse analysiert – eine noch junge Technologie, die rasche Innovation und Verbreitung erfahren muss, um ihr Potenzial für den Klimaschutz zu entfalten.“

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Fullspeed für Renewables – Wie wir den Ausbau erneuerbarer Energien exponenziell beschleunigen

Unsere Branche befindet sich in einer zwiespältigen Situation: Ermutigend ist, dass der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien an Fahrt aufgenommen hat. Im vergangenen Jahr wuchs allein die global installierte Photovoltaik-Leistung um 13 Prozent. In aller Welt überschlagen sich die Nachrichten über politische Ausbauziele für erneuerbare Energien, was zusätzliche Wachstumsdynamiken impliziert. Wirtschaftlich sind erneuerbare Energien zudem längst unschlagbar und ihr strategischer Vorteil – die Unabhängigkeit von Energiepreisen und Energieimporten – ist in unserer krisengeschüttelten Welt mittlerweile von herausragender Bedeutung.

Dem stehen gewaltige Herausforderungen gegenüber: Inmitten von Hitzewellen und Überschwemmungen sehen und spüren wir die längst eingetretenen, bitteren Realitäten der Klimakrise. Ihre Eindämmung erfordert eine drastische Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Dieser so drängenden Aufgabe wollen wir uns als Branche und als Meteocontrol stellen. Gleichzeitig müssen Projektierer, Investoren und Betreiber von Photovoltaik-Anlagen mit immer komplexer werdenden und sich schnell ändernden regulatorischen Anforderungen, dem Fachkräftemangel und den durch Corona durcheinandergewirbelten Lieferketten umgehen.

Den in solchen Krisen notwendigen langen Atem haben wir als einer der Pioniere der Solarbranche seit 1998 mit Innovationskraft bewiesen. Auch die weltweite Finanzkrise und den Zusammenbruch der deutschen Photovoltaik-Herstellungsindustrie konnten wir bewältigen und sind bis heute stetig gewachsen.

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Quelle: https://www.pv-magazine.de