SolarPower Europe schätzt das Wachstum der Solarbranche 2018 auf weltweit 104 GW

Weltweit stieg die neu installierte Solarstromleistung um vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 104,1 Gigawatt (GW), verglichen mit 99,1 GW im Jahr 2017.

Die Solarleistung allein in Europa stieg um 20 Prozent auf 11 GW, gegenüber 9,2 GW im Jahr zuvor. In der Europäischen Union der 28 Mitgliedsstaaten stieg die neu installierte Leistung 2018 um 36 Prozent auf 8,0 GW, nach 5,9 GW neu installierter Leistung im Vorjahr, so die aktuellen Zahlen der europäische Solarindustrievereinigung Solar Power Europe (SPE).

Der Lobbyverband geht davon aus, dass Deutschland nach fünf Jahren wieder den ersten Platz unter den europäischen Solarstandorten erreicht und hier 2018 fast 3 GW installiert worden sind, ein Wachstum von rund 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der zweitgrößte europäische Markt war der bisherige Spitzenreiter Türkei mit rund 1,6 GW, die Niederlande erreichten erstmals den dritten Platz mit 1,4 GW. Knapp dahinter liegt Frankreich mit 0,9 GW vor Italien mit 0,5 GW.

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Quelle: www.sonnenseite.com

Freiflächenanlagen machen Energiewende kosteneffizienter und naturverträglicher

Förderkosten des PV-Ausbaus bis 2030 könnten um bis zu 3,5 Mrd. Euro reduziert werden – beispielsweise durch eine flexiblere Flächennutzung.

Das Ziel der Bundesregierung ist klar: Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung in Deutschland auf 65 Prozent anwachsen. Ein Großteil der zusätzlich benötigten grünen Energie wird dabei aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen bereitgestellt werden müssen.

„Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sind mittlerweile kostenseitig kaum noch zu schlagen. Damit können sie einen entscheidenden Beitrag zu einer wirtschaftlichen Erreichung der erhöhten Ausbauziele leisten. Auch die dafür notwendige Flächeninanspruchnahme konnten wir durch neue technische Möglichkeiten deutlich reduzieren,“ erklärt Ingo Alphéus, Geschäftsführer der innogy-Tochter BELECTRIC

Ein Hemmschuh: Aktuell schränkt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die zulässigen Flächen für solche Anlagen stark ein. Auch dürfen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur Anlagen bis zu einer Größe von zehn Megawatt (MW) gebaut werden, was sowohl die Förderkosten als auch den Flächenverbrauch häufig unnötig erhöht. Eine wissenschaftliche Studie hat nun die Auswirkungen verschiedener Einschränkungen genauer unter die Lupe genommen und entsprechende Handlungsempfehlungen entwickelt. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bosch & Partner GmbH, die seit langem auch die Weiterentwicklung des EEGs wissenschaftlich begleiten. In Auftrag gegeben hat die Studie das Energieunternehmen innogy SE.

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Quelle: www.sonnenseite.com

Schweiz: Gute Aussichten für Photovoltaik im 2019

Vereinfachungen für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch und eine massvolle Absenkung der Förderbeiträge für Photovoltaik.

Die vom Bundesrat beschlossenen Verordnungsänderungen werden zusammen mit den erhöhten Förderkontingenten den Zubau von Solaranlagen unterstützen. Swissolar rechnet mit einem Marktzuwachs von 30 Prozent. Es besteht jedoch weiterhin ein grosser Handlungsbedarf beim Abbau des bürokratischen Aufwands.

Heute hat der Bundesrat die Revision zweier Verordnungen beschlossen, die für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in der Schweiz von grosser Bedeutung sind. Sie treten bereits am 1. April dieses Jahres in Kraft. Inakzeptabel ist die äusserst kurze Vorlaufzeit, die es den Solaranbietern fast unmöglich macht, sich rechtzeitig auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

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Photovoltaikproduktion 4.0 – die Fertigung soll smart werden

5 Solar-Cluster-Mitglieder bei Forschungsprojekt dabei.

Land fördert neue Technologien und Methoden zur Digitalisierung der Photovoltaikindustrie mit zwei Millionen Euro. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sieht die Zukunft von Produktionsanlagen für die Herstellung von Solarzellen und -modulen in Baden-Württemberg.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat knapp zwei Millionen Euro Fördermittel für ein Forschungsprojekt unter Gesamtkoordination des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung freigegeben. Die Mittel fließen in das Projekt „Selbstlernende Photovoltaik Fabrik“, dessen Ziel es ist, die Effizienz von Photovoltaikzellen und Photovoltaikmodulen zu optimieren.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut sagte: „Durch die Vernetzung und Selbstoptimierung von Industrie 4.0-tauglichen Anlagen können bislang ungenutzte Potenziale für den Photovoltaik-Maschinenbau aufgezeigt und konkret umgesetzt werden. Mit diesem Forschungsprojekt leisten wir einen Beitrag dazu, die technologische Marktführerschaft im Photovoltaik-Maschinenbau, die wir in den vergangenen Jahren erreicht haben, weiter auszubauen“, so die Ministerin. „Schneller, besser und günstiger – die Zukunft von Produktionsanlagen für die Herstellung von Solarzellen und -modulen liegt in Baden-Württemberg.“

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Quelle: www.solarcluster-bw.de

Fassadenintegration mit weißen Modulen gelungen

Das Schweizer Unternehmen Solaxess hat die erste Fassade mit weißen Solarmodulen ausgestattet. Installateure haben 32 dieser Paneele an die weiße Putzfassade eines Mehrfamilienhauses montiert.

Bisher galt es als physikalisch unmöglich, überhaupt Photovoltaik in weiß anzubieten. Doch die Entwickler des Forschungs- und Technologieinstituts CSEM in Neuchâtel haben in Zusammenarbeit mit Solaxess eine Folie entwickelt, die vor dem Laminieren auf das Modul gelegt und dann mit ihm verschmolzen wird.

Die Folie hat die Eigenschaft, nur das sichtbare Lichtspektrum zu reflektieren. Der infrarote Lichtanteil wird für die Stromproduktion genutzt. Denn er ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar und damit auch nicht verantwortlich für die Farbgebung des Moduls. Auf diese Weise kann das gesamte sichtbare Lichtspektrum von der Moduloberfläche reflektiert werden und es entsteht ein weißes Modul.

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Quelle: www.sonnenseite.com

Das bringt die Kopplung von PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe

Mit PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe die Energiekosten senken und einen Autarkiegrad von bis zu 65 Prozent erreichen.

Kopplung von Strom- und Wärmeversorgung rechnet sich für energieeffiziente Gebäude finanziell und ökologisch

In fast jedem zweiten Neubau werden inzwischen Wärmepumpen installiert. Angesichts ihres hohen Strombedarfs sowie gleichzeitig sinkender Kosten für Photovoltaikmodule und der zunehmenden Bedeutung eines hohen Eigenverbrauchs des erzeugten Solarstroms, macht die Kombination von Wärmepumpe und PV-Anlage immer häufiger Sinn. So können Eigenheimbesitzer ihre Energiekosten senken und durch einen höheren Eigenverbrauch die Wirtschaftlichkeit der Anlageninvestition verbessern.

Bis zu 70 Prozent Autarkie sind bei hohem Energiestandard möglich

Einfamilienhausbesitzer, die PV-Anlage, Wärmepumpe und Stromspeicher verknüpfen, können einen Autarkiegrad von bis zu 70 Prozent erzielen, hat der Ökoenergieversorger Polarstern berechnet. „Der Autarkiegrad variiert im Einzelfall deutlich und hängt stark ab von der Größe der installierten PV-Anlage und des Stromspeichers, aber eben auch vom Energiestandard des Gebäudes“, sagt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Nicht für alle Gebäude sei die Anlagenkombination daher gleichermaßen wirkungsvoll.

Um den Einfluss des Energiestandards zu veranschaulichen, hat Polarstern den jährlichen Energiebedarf eines 4-Personenhaushalts mit jeweils der gleichen installierten Anlagentechnik in Gebäuden unterschiedlicher Energiestandards analysiert: „Verglichen zu einem typischen Einfamilienhaus mit PV-Anlage, Stromspeicher und Wärmepumpe kann in einem KfW-Effizienzhaus 40 der Autarkiegrad mit fast 70 Prozent etwa doppelt so hoch ausfallen“, sagt Florian Henle. Das liege am zunehmend geringeren Heizenergiebedarf in den Gebäuden und somit dem sinkenden Strombedarf der Wärmepumpe. Vor allem in den kälteren Monaten macht sich das durch eine höhere Autarkie bemerkbar.

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Mit Erneuerbaren den Strompreis deutlich senken

Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Analysehauses Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

Pro zehn Terawattstunden zusätzlich bereitgestellter Ökoenergien sinkt der Strompreis demnach um 60 Cent pro Megawattstunde bis 2022 oder um 1,49 Euro bis 2038. Für den gleichen Erneuerbaren-Zubau sinken die CO2-Emissionen im europäischen Kraftwerkspark im Jahr 2022 um 4,6 Millionen Tonnen. „Diese Zahlen untermauern, wie sinnvoll es ist, auf ehemaligen Tagebauflächen zusätzliche Wind- und Photovoltaik-Anlagen zu errichten, wo im Zuge des Braunkohleausstiegs enormes Flächenpotenzial dafür entsteht“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy: „Jetzt müssen die politischen Weichen so gestellt werden, dass wir die großen Vorteile von günstigem und sauberem Ökostrom bei der Ausgestaltung des Kohleausstiegs bestmöglich nutzen.“

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Schweizer Stadtwerk setzt auf Batteriespeicher

Alpiq will mit einem 1,2-Megawatt-Stromspeicher im Versorgungsgebiet des Energieversorgers Lastspitzen reduzieren und Sekundärregelleistung für den Systemdienstleistungsmarkt erbringen. Dem Unternehmen zufolge ist das kombinierte Geschäftsmodell eine Schweizer Premiere.

Das Elektrizitätswerk der Stadt Maienfeld im Schweizer Kanton Graubünden wird ab April einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 1,2 Megawatt und eine Bruttokapazität von 1,5 Megawattstunden nutzen. Gebaut und betrieben wird der Speicher von dem Schweizer Energieunternehmen Alpiq. Demnach will das Stadtwerk mit der Lithium-Eisenphosphat-Batterie und einer optimalen Kombination von Infrastruktur und Digitalisierung die eigenen Kosten reduzieren und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen generieren.

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Stromproduktion in Deutschland im Januar mit neuem Rekordhoch

Zu Jahresbeginn ist hierzulande soviel Strom wie nie zuvor in einem Monat erzeugt worden. Die Erneuerbaren hielten ihren Vorjahresdurchschnitt von 40,4 Prozent – vor allem weil der Wind kräftig wehte. Beim Stromexport war Deutschland Europameister und erreichte ebenfalls einen neuen Rekordwert.

Was wurde und wird nicht alles diskutiert, wenn es um den Kohleausstieg geht. Einige sehen uns schon künftig im Dunkeln sitzen, gerade in den Wintermonaten, wenn von vielen noch die Dunkelflaute heraufbeschworen wird. Die Kraftwerke in Deutschland wollten derweil offenbar zeigen, was sie wirklich können. Nach der am Montag veröffentlichten Auswertung von Energy Charts des Fraunhofer ISE gab es im Januar neue Monatsrekorde bei Stromerzeugung und Stromexport.

Insgesamt seien 52,3 Terawattstunden Strom in Deutschland produziert worden. Dies seien zwei Prozent mehr als im bisherigen Rekordmonat – dem Januar 2017. Die Statistik von Energy Charts zur öffentlichen Nettoerzeugung zeigen, dass unter den Erneuerbaren vor allem die Windkraft einen starken Beitrag leistete. Die 15,1 Terawattstunden seien der zweitstärkte Monat überhaupt und lägen nur knapp unter den 15,2 Terawattstunden aus dem Dezember 2017.

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Weltweit 500 Gigawatt Photovoltaik installiert

500-Gigawatt-Meilenstein erreicht / Extrem gesunkene Preise machen Photovoltaik in vielen Regionen und Marktsegmenten zur günstigsten Energieform / Deutschland hat starken Nachholbedarf und sollte stärker Photovoltaik nutzen.

Die Photovoltaik-Technologie hat einen neuen Meilenstein erreicht: Weltweit sind Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 500 Gigawatt installiert. Im Jahr 2018 kamen rund 100 Gigawatt hinzu. Das gab der Bundesverband Solarwirtschaft heute auf Basis aktueller Markteinschätzungen bekannt (vgl. Pressegrafik rechts). „Die als Weltraumtechnologie gestartete Photovoltaik ist innerhalb weniger Jahrzehnte extrem preiswert geworden und heute bereits in vielen Regionen und Marktsegmenten die günstigste Form der Stromerzeugung“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

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Quelle: www.sonnenseite.com