Studie: Verlangsamter Erneuerbaren-Ausbau bringt Milliardenverluste für die deutsche Volkswirtschaft

Das Forum Ökologische Marktwirtschaft rechnet bei 25 Prozent geringerem Zubau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse mit kumulierten Verlusten von 65 Milliarden Euro. Öko-Energieversorger appellieren an die künftige Regierungskoalition: „Durchstarten statt Neustart“.

Sinkende Investitionen, weniger Arbeitsplätze und geringere Wertschöpfung wären die Folge, wenn die künftige Bundesregierung den Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht auf dem jetzigen Kurs hält. Dies ist das Resultat einer Kurzstudie, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Öko-Energieversorgers Green Planet Energy erstellt hat. Eine Verlangsamung des Zubaus um 25 Prozent würde der Studie zufolge bis 2030 Investitionseinbußen von 65 Milliarden Euro verursachen. Hinzu kämen deutlich geringere wirtschaftliche Impulse durch den Betrieb und die Wartung der Anlagen. Es sei „mit 65.000 weniger Arbeitsplätzen in der Branche zu rechnen“.

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