EWE ermittelt Speicherbedarf für Wasserstoff in Deutschland

Mit einer Marktabfrage will EWE herausfinden, wie viel Wasserstoff künftig gespeichert werden muss. Das soll dem Unternehmen helfen, das richtige Maß an Speicherkapazitäten aufzubauen.

Wie hoch ist der Wasserstoff-Speicherbedarf in Deutschland? Das ermittelt das Unternehmen EWE Gasspeicher nun mit einer Marktabfrage. Dabei handelt es sich nach eigenen Angaben um die erste Erhebung dieser Art hierzulande. Die so gewonnenen Informationen will die Tochter des Oldenburger Energieversorgers nutzen, um den Aufbau entsprechender Speicherkapazitäten für Wasserstoff in unterirdischen Kavernenspeichern zu planen.

mehr…

Neue Wärmepumpe von Samsung eignet sich auch für unsanierten Altbau

Die Vorlauftemperaturen erreichen nach Angaben des Konzerns bis zu 75 Grad Celsius. Dadurch eignet sich die neue Luft-Wasser-Wärmepumpe in Monoblock-Bauweise auch für den Einsatz in unsanierten Altbauten.

Politiker befürchten auch für diesen Winter eine mögliche Gasknappheit. Obwohl die deutschen Gasspeicher aktuell zu rund 94 Prozent gefüllt sind, warnte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies vor zu viel Gelassenheit. Ein besonders langer und kalter Winter könnte den Vorrat schnell aufbrauchen. Deshalb fördert die Bundesregierung den Ausbau nachhaltiger Heizsysteme wie Wärmepumpen und die Hersteller reagieren.

mehr…

Bayern und Baden-Württemberg bieten die besten Bedingungen für private Photovoltaik-Anlagen

Otovo hat untersucht, wie attraktiv die Bedingungen in den einzelnen Bundesländern, Landkreisen und kreisfreien Städte sind. Beim Ranking hat das Unternehmen neben den Sonnenstunden auch Kriterien wie die verfügbaren Installationsbetriebe oder das Kostenniveau herangezogen.

Wo in Deutschland herrschen die besten Bedingungen für die Photovoltaik-Installation auf Hausdächern? Das hat jetzt Otovo, Marktplatz für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher, auf Ebene der Bundesländer, Landkreise und kreisfreien Städte untersucht und diesen jeweils einen Wert zwischen 1 und 10 zugewiesen. Das Ranking des „Otovo Solarindex“ führen Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils 6,9 an, gefolgt vom Saarland (6,5), Brandenburg (6,3), Rheinland-Pfalz (6,0), Berlin (5,5) und Mecklenburg-Vorpommern (5,4).

mehr…

Fraunhofer ISE erhält Zertifizierung für Energiemanagement

Mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 will das Solarforschungsinstitut anderen Fraunhofer-Instituten eine Vorlage geben. Die Fraunhofer-Gesellschaft will bis 2030 klimaneutral werden.

Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat sein Energiemanagement seit Herbst 2020 in allen Bereichen, von der Verwaltung bis in die Forschungseinrichtungen, sukzessive eingeführt. Mit dem Beginn des Ukrainekriegs und der Energiekrise Anfang 2022 erhielt das Thema zusätzliche Relevanz. Nun hat das Solarforschungsinstitut dafür die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 erhalten. Die Fraunhofer Gesellschaft hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. In diesem Rahmen engagiert sich das Fraunhofer ISE als Pilotinstitut in den Klimaschutzprojekten „Flächendeckende Einführung von Energiemanagementsystemen“, „Klimaneutrale Reinräume“ und „Transformationskonzepte für Liegenschaften“.

mehr…

RWE und Forschungszentrum Jülich testen im Rheinischen Revier drei Konzepte für Agri-Photovoltaik

Die Demonstrationsanlage auf einer Rekultivierungsfläche des Tagebaus Garzweiler hat eine Leistung von 3,2 Megawatt. Sie soll Ende dieses Jahres in Betrieb gehen.

Wo einst Braunkohle aus dem Boden geholt wurde, erproben RWE und das Forschungszentrum Jülich demnächst drei Konzepte für Agri-Photovoltaik. Ziel der Pilotanlage auf einer sieben Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagesbaus Garzweiler bei Bedburg ist es, verschiedene Bewirtschaftungsmethoden und Photovoltaik-Betreiberkonzepte zu testen. RWE hat im Juni mit dem Bau der 3,2-Megawatt-Anlage begonnen. Sie soll Ende des Jahres in Betrieb gehen. Die Forschungsarbeiten sollen sich über fünf Jahre erstrecken. Das Vorhaben wird vom Land Nordrhein-Westfalen über das Programm progres.nrw für Klimaschutz und Energiewende gefördert.

mehr…

„Lieber Hase oder Igel sein“ – oder ist das Ende der Photovoltaik-Rallye schon in Sicht?

„Lieber Hase oder Igel sein“ – oder ist das Ende der Photovoltaik-Rallye schon in Sicht?

2022 brachte den Photovoltaik-Anlagen installierenden Betriebe ein noch nie dagewesenen Boost. Monat für Monat brachen die Photovoltaik-Hasen neue Verkaufsrekorde. Parallel dazu wurden Komponenten und Installationskapazitäten knapp. Befeuert durch die explodierenden Energiepreise stiegen mindestens genauso die Renditeerwartungen der Hersteller und Zulieferer.

Wie fleißige Eichhörnchen bunkerten die Installationsbetriebe Module, Wechselrichter und Speicher und zeichneten sich ein Traumszenario von weiter steigenden Verkaufszahlen im Jahr 2023 und die neuen Forecast-Orders. Dies erfreute natürlich den Pandabären, der seine Produktionskapazitäten nun fast verdreifachte. Die mit Millionen gefütterten Einhörner nutzten dies, um weitere Phantasien von unendlichen Photovoltaik-Installationen zu zeichnen.

mehr…

McKinsey: Entlang der Rheinschiene werden bis 2030 jährlich eine Million Tonnen Wasserstoff gebraucht

Dem Energiewende-Index des Beratungsunternehmens zufolge muss im Zuge der deutschen Wasserstoffstrategie ein klares und verlässliches Zielbild und einen Prozess dorthin erarbeitet werden. Nur dann seien kurzfristig Investitionsentscheidungen möglich.

Der mögliche Weg Deutschlands zu einer Wasserstoffrepublik ist der Schwerpunkt des aktuellen Energiewende-Index‘ von McKinsey. Denn vor allem in Raffinerien und Betrieben der Stahl- und Chemieindustrie, die nicht direkt elektrifiziert werden können, führe kein Weg am Einsatz von Wasserstoff vorbei. Das Problem: „Anschubfinanzierungen sind zwar auf den Weg gebracht worden, bislang fehlt aber ein klares Zielbild, das Produzenten, Lieferanten und Abnehmern verlässlich angibt, mit welchen Mengen Wasserstoff zu welchen Preisen sie rechnen können“, so McKinsey. Dieses Zielbild und der Weg dahin müsse nun erarbeitet werden, damit kurzfristig Investitionsentscheidungen getroffen werden. Sobald es ein einheitliches Verständnis über Bedarfe, Zahlungsbereitschaften und Preise gebe, sei der Grundstein für die Marktentwicklung gelegt.

mehr…

Fraunhofer ISE analysiert mögliche Lieferländer für Power-to-X-Energieträger

Brasilien, Kolumbien und Australien stehen für die Belieferung Deutschlands mit grünem Ammoniak, Methanol und Kerosin ganz oben auf der Liste. Bei grünem Wasserstoff sind es Länder in Südeuropa oder Nordafrika.

Nach Berechnungen des Fraunhofer ISE benötigt Deutschland bis 2030 sowohl heimisch hergestellte Power-to-X-Energieträger wie auch Importe – beides mindestens im einstelligen Terawattstunden-Bereich. Im Auftrag der Stiftung H2Global hat das Institut nun für 39 Regionen in vorausgewählten 12 Ländern untersucht, wo die Herstellung solcher Power-to-X-Produkte bis zum Jahr 2030 in Verbindung mit dem Transport nach Deutschland am günstigsten umsetzbar wäre. Ergebnis: Für den Import von grünem Ammoniak, Methanol und Kerosin bieten Brasilien, Kolumbien und Australien besonders gute Bedingungen, für den Import gasförmigem grünem Wasserstoff sind es Länder in Südeuropa oder Nordafrika. Dafür müssten allerdings rechtzeitig entsprechende Pipelines für den Transport gebaut werden.

mehr…

Solitek bekommt DIBt-Zulassung für Überkopf-Verglasungen

Solarmodule ohne diese Zulassung können nicht als Teil von Überkopf-Lösungen installiert werden. Das litauische Photovoltaik-Unternehmen sieht in der Zertifizierung einen Beleg für sein handwerkliches Können und die Zuverlässigkeit seiner Produkte.

Solitek hat vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) die offizielle Zulassung für Überkopf-Verglasungen erhalten. Dem litauischen Photovoltaik-Unternehmen zufolge ist die Zulassung ein zentraler Meilenstein und ein Beweis für Soliteks Engagement für Qualität, Sicherheit und Innovation bei der Herstellung von Solarmodulen. Die Glas-Glas-Module seien für vielfältige Anwendungen geeignet, etwa Carports, Terrassen, Laubengänge oder Gewächshäuser.

mehr…

#StartupTrifftMittelstand

Wann: 21.11.2023 – 22.11.2023 – Wo: Online

Startups haben häufig innovative Lösungsansätze für Herausforderungen. Die Energiewende stellt viele etablierte Unternehmen vor die Situation, mit neuen Ideen ihre Energieeffizienz zu steigern, mit Regulierungen umzugehen und vor allem dabei Prozesse und Kosten im Blick zu haben.

In diesem Jahr matchen die Baden-Württembergischen IHKn Fragestellungen ihrer Mitgliedsunternehmen mit innovativen Ansätzen von Startups.

Wie funktioniert es?

  • Startups und etablierte Unternehmen melden sich hier an und erstellen ihr Profil.
    Die Profile sind für alle angemeldeten Unternehmen und Startups sichtbar. Sie bestimmen selbst, welche Informationen Sie in Ihrem Profil über Ihr Unternehmen veröffentlichen möchten. Sie können nach Ihrer Registrierung sofort nach anderen Teilnehmenden suchen, deren Profile durchstöbern, sich vernetzen und Termine für 1:1 Gespräche vereinbaren.
  • Startups mit innovativen Lösungsangeboten zum Thema Energieeffizienz, die sich bis zum 30. September anmelden, können sich bei der Anmeldung für einen der 10 öffentlichen Pitches im Hauptraum bewerben.
  • Die 10 pitchenden Startups werden von einer Jury ausgewählt und am 5. Oktober hier auf der Plattform veröffentlicht.
  • Startups und etablierte Unternehmen können sich weiterhin bis zum Veranstaltungstermin anmelden, sich vernetzen und Gesprächepartner für organisierte 1:1 Gespräche wählen.
  • Am 21. November findet Startup tifttf Mittelstand hier online statt.

Das Besondere an dieser Veranstaltung ist zudem, dass alle Startups, die sich auf der Plattform angemeldet haben, unabhängig davon ob sie pitchen, für organisierte 1:1 Gespräche ausgewählt werden können.

Programm:

Programm 21. November 2023

16:00 Uhr Begrüßung:
Christina Nahr-Ettl | Federführung Gewerbeförderung der IHKs in Baden-Württemberg &
Dr. Stefan Senitz | Federführung Technologie der IHKs in Baden-Württemberg

16:05 Uhr Keynote
Pia Dorfinger | Leiterin Arbeitsbereich Digitale Technologien & Start-up Ökosystem, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

16:20 Uhr Startup-Pitches

Startup 1: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das erste Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 2: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das zweite Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 3: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das dritte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 4: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das vierte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 5: nach dem Onlinevoting finden Sie hier das fünfte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung

Startup 6: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das sechste Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 7: Nach dem Onlinevoting finden Sie hier das siebte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 8: nach dem Onlinevoting finden Sie hier das achte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung

Startup 9: nach dem Onlinevoting finden Sie hier das neute Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.

Startup 10: nach dem Onlinevoting finden Sie hier das zehnte Startup, das einen der zehn Startplätze für einen Pitch bekommen hat und eine kurze Beschreibung.


anschließend
Extended Pitches – Die 10 Startups stehen für Fragen zur Verfügung die sie gerne beantworten

17:45 Uhr
Wahl und Kür des Publikumslieblings


18:00 Uhr
Organized Dating – Beim Organized Dating können sich Startups mit Gründungsexperten und etablierten Unternehmen zu 15-minütigen 1:1-Gesprächen verabreden. So geht’s

Programm: 22. November 2023:

8:00 Uhr bis 20:00 Uhr:
Virtuelle Messe – Alle Teilnehmer können in dieser Zeit stündliche 1:1-Gespräche buchen und durchführen. So geht’s

HIER geht es zur Anmeldung